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Pflanze des Monats

Heilpflanze des Monats

Die Schlüsselblume schließt als Himmelsschlüssel weniger den Himmel auf, denn als Apothekerprimel die Bronchien...

Die Schlüsselblume - Primula veris L.

blühende Schlüsselblume

Die in Mitteleuropa bis in südeuropäische Gebirge beheimatete Pflanze gehört zu den im Frühjahr als erste blühende Wiesenblume. Medizinisch verwendet werden die Wurzeln und die schwächer wirksamen Blüten der Wiesenschlüsselblume (Primula veris) und der Wald- oder Hohen Schlüsselblume (Primula elatior).

Woher kommt der Name?
Charakteristisch sind ihre goldgelben Blüten, die in einer Dolde zu einer Seite hin geneigt sind und an einen Schlüsselbund erinnern. Neben vielen üblichen Synonymen sind die besonders häufig anzutreffende Bezeichnung Himmelsschlüssel und der auf die pharmazeutische Verwendung verweisende Name Apothekerprimel zu nennen.

Wo kann die Schlüsselblume helfen?
Die Schlüsselblume eignet sich wegen ihres Gehaltes an Saponinen zum Lösen von Schleim und Erleichterung des Abhustens bei Husten und Bronchitis. Die Saponine finden sich überwiegend in der Wurzel, sind aber auch in geringerer Menge in den Kelchblättern der Blüte enthalten. Vor allem bei Kontakt der Blüten mit der Haut können Allergien ausgelöst werden.

Die Schlüsselblume ist Bestandteil von Tees, Tinkturen und Sirupen gegen Husten und Atemwegserkrankungen. Meist empfehlen sich Teemischungen, die Primelwurzel oder -blüten enthalten:

1 Teelöffel (ca. 1,3 g) Blüten werden mit ca. 150 ml kochendem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. Vor allem morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafengehen eine Tasse frisch bereiteten Tee möglichst heiß trinken. Tagesdosis: 2 bis 4 g.

0,2 bis 0,5 g (1 Teelöffel entspricht ca. 3,5 g) werden mit ca. 150 ml kaltem Wasser angesetzt, aufgekocht und nach 5 Minuten abgeseiht. Mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Tagesdosis: 0,5 bis 1,5 g.

Worauf ist unbedingt zu achten?
Zubereitungen mit Schlüsselblumen sind nicht anzuwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Primeln!

Bei empfindlichen Personen können wegen der reizenden Wirkung der Saponine Magenbeschwerden und Übelkeit auftreten. Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder immer wieder kehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bild. bilderbox.com

Quelle: www.heilpflanzen-suchmaschine.de
© Mit freundlicher Genehmigung von HEXAL AG

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